KATZ und MAUS im Land des Lächelns
Anzeige | Die ewigen Rivalen Kater Tom und Mäuserich Jerry haben ihr Pulver noch lange nicht verschossen. In ihrem neuen Kinofilm TOM UND JERRY – DER VERLORENE KOMPASS verlässt das Duo sein gewohntes Habitat, die Feuerleitern und Hinterhöfe von New York. Diesmal nehmen Katz’ und Maus den Zuschauer mit auf eine Reise ins alte China. Im Land des Lächelns gibt’s bald nix mehr zu lachen. Der magische Kompass ist nämlich abhandengekommen, und wenn der in die falschen Hände gerät, droht große Gefahr. Doch wer könnte Yin und Yang besser einrenken als Tom und Jerry?!
Los geht’s: Tom ist Security Trainee im Museum in New York, mit blauer Mütze, Namensschild und Schlagstock. Und in dieser Eigenschaft ist es ihm ein Leichtes, seine ewige Wut auf den armen Jerry abzureagieren, indem er ihm den Eintritt verweigert. Aber Jerry schafft es natürlich, reinzukommen in die Ostasien-Ausstellung. Besonders ein Artefakt hat es ihm dort angetan, ein Astral-Kompass aus China. Da will er rasch zugreifen, doch Tom hat ein wachsames Auge auf ihn.

Fast am Ziel: Jerry hat den Kompass, wenn auch erst als Abbildung auf dem Museums-Flyer © Splendid Film
Weit weg von N.Y.C., im Himmel über China, hätte auch einer gerne diesen Kompass: Ex-Kriegsgott Phönix-Meister hat vor dreihundert Jahren dieses mit kosmischen Kräften begabte Juwel verschusselt und ist deshalb auf die Erde verbannt worden. Nur wenn er den Kompass wieder beschafft, geht’s für ihn zurück in den Himmel. Wenn nicht, muss er bis auf Weiteres als Tempelwächter in der Goldenen Stadt, übrigens einer China-Stadt wie aus dem Bilderbuch, ausharren und den Einwohnern ihr Neujahrsfest mit Laternen und Feuerwerk ausrichten.
Und noch einer ist scharf auf den Kompass: der fiese Rattenkönig. Vor vielen Jahren hat er – damals noch gutherzig – seine raffinierten und hoch effizienten Kriegsmaschinen dem Phönix-Meister angeboten. Doch dieser verkannte und verlachte die kluge Ratte. Ja, damals schwur der Rattenkönig Rache. Wenn er in den Besitz des Kompasses gelänge, würde er mit seinen Ratten-Kriegern die Herrschaft über die Goldene Stadt, ach was, die Herrschaft über die Welt erlangen.
Inzwischen haben im fernen New York Tom und Jerry in gewohnter Slapstick Manier die magischen Kräfte des Kompasses aktiviert. Getragen vom Triebstrahl eines Feuerlöschers und den aeronautischen Qualitäten der chinesischen Papierlaternen queren sie die Lüfte. Ausgerechnet über der Goldenen Stadt fallen die beiden vom Himmel, Tom trägt den kosmischen Kompass wie einen Orden um den Hals. Fragt sich nur, wie lange, bei der Konkurrenz!
Ab jetzt müssen sich die Zuschauer anschnallen, um bei der halsbrecherischen Jagd auf den Kompass nicht aus den Sitzen katapultiert zu werden. Es werden alle bekannten Register des Animationsfilms gezogen und noch so mancher brandneuer China-Knaller gezündet. Und alles, was Sie mal vom Reich der Mitte gehört haben, Peking-Oper und Martial Arts, Dämonen und Tempeldächer, kommt irgendwie vor.
Auf Tom jedenfalls warten viele Verlockungen (die wunderschöne weiße Katze Jade ist nicht die einzige!) und auf Jerry auch: Du tust mir leid, wie dich der Kater ständig disst. Wir Nager müssen doch zusammenhalten! Zusammen können wir die Welt erobern! Der intrigante Rattenkönig lässt nichts unversucht. Aber die Zuschauer wissen: Wenn’s hart auf hart kommt, vergessen Kater und Mäuserich ihre angeborene Feindschaft und halten zusammen, mindestens so unverbrüchlich wie ein Glückskeks.
Unser Fazit: TOM UND JERRY – DER VERLORENE KOMPASS verbindet in einmaliger Weise fernöstliche Ästhetik mit Hollywood Slapstick. Die Handlung geht weit über das hinaus, was die klassischen Tom-und-Jerry-Cartoons an Umfang und Tiefe zu bieten haben. Wer Fantasy Filme mag, freut sich über Zitate aus dem Genre, die sich zuhauf finden lassen. Und alle anderen werden die technisch ungemein anspruchsvoll umgesetzte Action einfach so wohlig genießen.
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