Flasche LEER, Meere VOLL!

„We can’t continue like this.“ Greta Thunberg hat uns vergangene Woche mal wieder den Spiegel vorgehalten, zum World Oceans Day, in einem sehr dramatischen Instagram-Post. Die eklige Plastiksuppe haben wir Menschen uns schließlich selbst eingebrockt. Und nun? Wie löffeln wir diese lebensbedrohliche Brühe wieder aus, was können wir tun, damit das Plastik im Meer verschwindet, nicht noch mehr Wale, Seevögel und Schildkröten qualvoll verenden? – Batoko, Parley, Mini Rodini und Dopper kämpfen als Trash-Warriors heldenhaft gegen die Meeresverschmutzung …

Das ist echt Müll!? … Swimwear aus Geisternetzen und Cola-Flaschen

Kein Plastik im Meer! MINI RODINI verwendet für seine Swimwear Econyl, ein Material, das aus alten Fischernetzen gewonnen wird

We’re rubbish. Literally. So wird man auf der Homepage von Batoko begrüßt. Das klingt ein wenig derb, nach britischem Humor, aber vor allem nach einer genialen Upcycling-Idee: Aus PET-Flaschen, Trinkhalmen oder Einweg-Besteck kreiert das Label aus Lytham St Annes Bademode. Was sonst auf der Müll-Deponie und in unseren Ozeanen landen würde, wird geschreddert und zu einem Polyestergarn versponnen. In einem Badeanzug stecken etwa 10 Plastikflaschen, verspricht Batoko. Das gute Gewissen tragen wir samt Lobster-Kolonie also hautnah über den Strand!

Das Trendtier 2019? Na klar, der Lobster! Den Hummer-Swimsuit von BATOKO gibt es auch für Kinder

Orca-Wale mit 40 Kilo Plastik im Bauch, Papageientaucher, die ihre Jungen in Müllnestern ausbrüten und Meeresschildkröten, die sich in Geisternetzen verfangen … die Horror-Meldungen zur Umweltkatastrophe in unseren Ozeanen scheinen kein Ende zu nehmen. Nachhaltige Labels wie Batoko oder Mini Rodini können das Problem „Plastik im Meer“ sicher nicht komplett beseitigen, setzen mit ihrer Swimwear aus Kunststoffabfällen aber ein wichtiges ökologisches Statement! …

Und das können Erwachsene und Kinder im angesagten Lobster-Badeanzug tragen. Wer mag, der findet die Mini-Me-Bademode aus Großbritannien wahlweise mit Orcas, Puffins oder exotischen Kakadus. Edle Papageien besiedeln diesen Sommer auch das Tropical Island von Mini Rodini.

Kunst aus Müll: Parley macht die Kunstelite zu Umweltaktivisten

Einen echten Schnabel besitzen, auch wenn wir nicht zur Welt der Schönen und Reichen gehören: Unmöglich!? Nein. Seit kurzem kann sich jeder überzeugte Umweltschützer ein Werk des prominenten New Yorker Künstlers zu eigen machen, und das zu einem sehr erschwinglichen Preis. Dabei handelt es sich keineswegs um ein nichtssagendes Oeuvre: Die schlichte Tasche aus recyceltem Ozeanmüll, welche in Zusammenarbeit mit der Umweltschutzplattform Parley entstand, ist ein Appell über unser Konsumverhalten nachzudenken und eine kunstvolle Alternative, um Einweg-Plastiktaschen zu vermeiden …

Ob man sich nun einen Julian Schnabel, eine Pipilotti Rist oder einen Ed Ruscha über die Schulter hängen will: Mit dem Kauf einer Ocean Bag aus der brandneuen Artist-Serie unterstützen wir die Umweltorganisation Parley for the Oceans bei ihrer leidenschaftlichen Fehde gegen die globale Plastikmüll-Krise.

Von wegen Flasche leer! Dopper kämpft gegen das Plastik im Meer

The bottle is the message: Mit einer Plastikflasche will Dopper den Müll im Meer bekämpfen. Hier das isolierte Modell in Blazing Black

Wie kann ich meinen Plastikkonsum im Alltag reduzieren? Diese Frage hat sich mittlerweile bestimmt schon jeder einmal gestellt. Bei Merijn Everaarts, dem Gründer des niederländischen Unternehmens Dopper, lautet die Antwort wie folgt: Leitungswasser trinken! Unter dem Hashtag #tapwatereverywhere setzt sich der Changemaker für sauberes Trinkwasser in den Ländern der dritten Welt ein. Aber warum ist Leitungswassertrinken ein Lösungsansatz im Kampf gegen das globale Müllproblem? Die Dopper-Theorie: Je weniger PET-Flaschen im Umlauf sind, desto weniger Plastik im Meer.

BPA freie Trinkflaschen von Dopper sind also ein erster Schritt zu einem nachhaltigeren Lebensstil, sie sind langlebig, und landen, wenn sie beschädigt sind, nicht im Müll, sondern werden nach dem Cradle-to-Cradle Konzept recycelt.

TROUBLE UNDERSTANDING GERMAN? JUST VISIT DEEPL AND YOU’RE DONE!

Featured Image by © Batoko; Second Image by © Mini Rodini; Third Image by © Batoko; Video and Slider Images by © Parley for the Oceans; Fourth Image and Video by ©Dopper. All Rights Reserved